In einer Folge von Tim Mälzers Kochsendung machte er gefüllte Paprika. Sein Ansatz gefiel mir und so machte ich mich ans Nachkochen. Am Ende veränderte ich etwa das halbe Rezept, aber die Grundidee blieb die von Tim Mälzer.
Die Brötchen gut ausdrücken, die Mandeln in der Hand zerbröseln und alles in einer großen Schüssel mit dem gemischten Hack, den rohen Zwiebeln, den aufgeschlagenen Eiern, den Chiliflocken und 2 TL Ras el-Hanout vermengen.
Mit Pfeffer und Salz abschmecken.
Die oberen Enden der Paprika abschneiden, das Innengehäuse und die Kerne entfernen.
Die Paprika mit der Hackmasse füllen. Ein kleines Loch im Boden der Paprika könnte helfen, diese besser zu füllen.
Die Paprika in einem Bräter von allen Seiten gut anbraten.
Die Tomaten aus der Dose mit 1 TL Ras el-Hanout, Pfeffer und Salz würzen und über die angebratenen Paprika geben.
Die Paprikadeckel ebenso dazu legen.
Alles zusammen 40 Minuten bei 200 Grad Umluft mit geschlossenem Deckel im Backofen zu Ende garen. Dazu passt am Besten Reis.
Tipps/Hinweise/Bemerkungen
Im Originalrezept würzt Tim Mälzer mit Zimt. Da ich Ras el-Hanout durch diverse Couscous-Gerichte schätzen gelernt habe, fand ich diese Gewürzmischung interessanter. Sie enthält auch Zimt. Kreuzkümmel könnte auch noch passen. Allerdings diktieren die getrockneten Pflaumen (Datteln waren es bei Mälzer) eine etwas süssere Würzung. Deshalb kann man zwar noch mehr modifizieren, sollte dann aber die einzelnen Bestandteile genau überdenken.
Die Portion reicht für vier Personen. Da wir nur zu Zweit sind, habe ich mit einem Kochvorgang gleich für ein nächstes Mal vorgekocht. Die Soße reicht in meinen Augen eher für einmal. Aber da ist jeder anders veranlagt.
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